© Steiermark Tourismus, Ikarus

SCHARF GEFRAGT

Land und Leute.

Der Name Steiermark leitet sich von der im heutigen Oberösterreich gelegenen Stadt Steyr und der dort erstmals 985 erwähnten Styraburg, dem heutigen Schloss Lamberg her. Die Burg Styraburg war der Sitz der Traungauer Grafen. Die aus der Familie der Traungauer stammenden Markgrafen von Steyr haben entscheidend zur Entstehung der Steiermark beigetragen. Auf die gemeinsame Geschichte der Stadt und des Landes weisen noch der lateinische (und ins Englische übernommene) Name des Bundeslandes (Styria) und das gemeinsame Wappen hin.

Landeshymne.
Seit dem Jahr 1929 singen wir Steirer und Steirerinnen das Dachsteinlied, welches mit den Worten „Hoch vom Dachstein an...“ beginnt und unsere offizielle Landeshymne ist. Der Grazer Buchhändler Jakob Dirnböck (1809-1861) verfasste im Jahre 1844 anlässlich des Jubiläums das Gedicht "Der Steirer Land" und der Grazer Domorganist Ludwig Carl Seydler (1818-1888) komponierte dazu die Melodie.











Der Steirische Panther.
"Das Wappen des Landes Steiermark ist in grünem Schild der rotgehörnte und -gewaffnete silberne Panther, der aus dem Rachen Flammen hervorstößt." So lautet die Beschreibung des Landeswappens im Gesetzblatt von 1950. Einen Panther im Wappen hatte aber schon Markgraf Ottokar III. aus dem Hause der Traungauer im Jahre 1160. Bei der Erhebung der Steiermark zum Herzogtum zwanzig Jahre später ging das Traungauerwappen schließlich auf die grüne Mark über.

© Steiermark Tourismus, Harry Schiffer

 

 

Größe.
Das Land Steiermark ist mit 16.401,04km2 das zweitgrößte Bundesland Österreichs. Das grüne Herz Österreichs grenzt an die Bundesländer Kärnten, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und Burgenland. 

Die Hauptstadt.
Die Landeshauptstadt Graz trägt die Koordinaten 47° 4′ N, 15° 26′ O und ist mit 265.000 EinwohnerInnen die zweitgrößte Stadt der Republik. Ihre besondere Altstadt und das Schloss Eggenberg gehörten zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Einwohner.
Die Steiermark wird von zirka 1,2 Millionen Steirern und Steirerinnen bewohnt.  Auf einer Fläche von 74km2 wohnen zirka 74 SteirerInnen und genießen das einzigartige Klima, welches Richtung Süden sehr mediterran wird.

 

 

 

 

 


Der Steirische Boden.
Häufig wird die Steiermark im Volksmund „Grüne Mark“ und das „Grüne Herz Österreichs“ genannt, da rund 61% ihrer Bodenfläche bewaldet ist und ein weiteres Viertel von Wiesen, Weiden sowie Obst- und Weingärten eingenommen wird.

In der Steiermark finden wir recht unterschiedliche Bodentypen, deren Eigenschaften aufgrund wechselnder Standortfaktoren, wie Gestein, Relief und Grundwasserstand, stark variieren. Für das warmgemäßigte, feuchte Klima Mitteleuropas sind Braunerden und Parabraunerden typisch. Ihr Farbton geht auf den Gehalt von braunschwarzen Mineralien zurück. Die Braunerde ist der charakteristische Boden der Laubmischwälder. Durch die hier herrschende Feuchtigkeit wird das abgefallene Laub schnell zersetzt und eine dicke Humusschicht gebildet. Diese Waldböden sind tief und nährstoffreich.
Heute findet man anstelle der Laubmischwälder großflächiges Ackerland. Überall dort, wo der Boden nicht zu flachgründig ist, wurde er umgepflügt.
Die flachgründigen Böden (Rendzinen) mit wenig Wasserreserven der Gebirge sind für den Menschen kaum nutzbar. Sie werden nicht nur durch die Steilheit der Hänge und die damit verbundenen Abtragungsvorgänge, sondern auch durch hohe Niederschläge und tiefe Temperaturen beeinflusst.
Im Moor besteht der Boden vorwiegend aus den zersetzten Resten von Torfmoosen. Der Moorboden ist sehr sauer und arm an Nährstoffen. 

 

 









Kren in der Steiermark.

Gerade diese lehmigen Böden liebt der Kren und kann wunderbar gedeihen. Weil steirischer Kren g.g.A. in unserer Heimat die besten Bedingungen vorfinden kann, werden hier auch 99,1 % des österreichischen Krens angebaut. 

© Steiermark Tourismus, Foto: photo-austria.at



Sehenswürdigkeiten und Kultur.
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in der Steiermark zählt ohne Frage die größte Marien-Wahlfahrtskirche Österreichs in Mariazell. Ebenfalls einen Besuch wert sind der Erzberg in Eisenerz, das Benediktinerstift in Admont, der Tierpark Herberstein, das Pferdegestüt Piber, der Dachstein, das Freichlichtmuseum in Stübing, die Riegersburg, die Kulmschanze sowie die unverkennbare Altstadt der Landeshauptstadt Graz, welche auch zum Weltkulturerbe gehört. 

© Steiermark Tourismus, Foto: Wolf





Feiern wie die Steirer.
Feste zu feiern, wie sie fallen haben wir Steirer gut verstanden – wir sind berühmt für unsere rauschenden Parties und unsere Gastfreundschaft. Einige Highlights sind der Altauseer Kirtag, das Apfelblütenfest in Weiz, die Weinwochen in Leibnitz oder das Aufsteirern in Graz. Feiern Sie mit uns. 

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